Ghasel 138

یاد باد آن که ز ما وقت سفر یاد نکرد
به وداعی دل غم‌دیدهٔ ما شاد نکرد

آن جوان‌بخت که می‌زد رقم خیر و قبول
بندهٔ پیر ندانم ز چه آزاد نکرد

کاغذین جامه به خونآب بشویم که فلک
رهنمونیم به پای علم داد نکرد

دل به امید صدایی که مگر در تو رسد
ناله‌ها کرد در این کوه که فرهاد نکرد

سایه تا بازگرفتی ز چمن مرغ سحر
آشیان در شکن طرهٔ شمشاد نکرد

شاید ار پیک صبا، از تو بیاموزد کار
زآن که چالاک‌تر از این حرکت، باد نکرد

کلک مشاطهٔ صنعش نکشد نقش مراد
هر که اقرار بدین حسن خداداد نکرد

مطربا! پرده بگردان و بزن راه عراق
که بدین راه بشد یار و ز ما یاد نکرد

غزلیات عراقی‌ست سرود حافظ
که شنید این ره دل‌سوز که فریاد نکرد؟

Unvergessen sei, der zur Zeit der Abreise unser nicht gedachte,
der unser bekümmertes Herz nicht mit einem Abschied erfreute.

Jener vom Glück begünstigte Junge, der das Zeichen von Gunst und Annahme schrieb,
ich weiß nicht, warum er den alten Knecht nicht freiließ.

Waschen wir das papierne Gewand in blutigem Wasser, denn der Himmel
führte uns nicht an den Fuß des Banners der Gerechtigkeit.

Mein Herz stieß in der Hoffnung, ein Laut möge dich vielleicht erreichen,
in diesem Gebirge Klagen aus, wie sie Farhad nicht ausstieß.

Seit du deinen Schatten von der Wiese nahmst, baute der Vogel der Frühe
kein Nest mehr in der Windung der Locke des Buchsbaums.

Es wäre recht, wenn der Bote Morgenwind von dir sein Handwerk lernte,
denn flinker als diese Bewegung war der Wind nie.

Die Feder der Schmückerin der Schöpfung zeichnet kein Bild des Wunsches
für den, der diese gottgegebene Schönheit nicht bekannte.

Spielmann, wechsle die Weise und spiel den Weg von Irak,
denn auf diesem Weg ging der Freund und gedachte unser nicht.

Das Lied des Hafis sind die Ghaselen von Irak;
wer hörte diese herzverbrennende Weise und schrie nicht auf?

Jemand ging ohne Abschied und ohne einen Gedanken an dich, und das hat dich verletzt. Du hast von ihm Güte und Erleichterung erwartet und nicht bekommen. Deine Rufe haben sein Ohr bisher nicht erreicht. Von ihm Gerechtigkeit zu fordern hilft nicht: Gib deinem Kummer einen anderen Ausweg, im Schreiben oder in einer Kunst, und gedenke seiner ohne Bitterkeit.