Ghasel 139

رو بر رهش نهادم و بر من گذر نکرد
صد لطف چشم داشتم و یک نظر نکرد

سیل سرشک ما ز دلش کین به در نبرد
در سنگ خاره قطرهٔ باران اثر نکرد

یا رب تو آن جوان دلاور نگاه‌دار
کز تیر آه گوشه‌نشینان حذر نکرد

ماهی و مرغ دوش ز افغان من نخفت
وان شوخ‌دیده بین که سر از خواب برنکرد

می‌خواستم که میرمش اندر قدم چو شمع
او خود گذر به ما چو نسیم سحر نکرد

جانا کدام سنگدل بی‌کفایت است
کاو پیش زخم تیغ تو جان را سپر نکرد؟

کلک زبان‌بریدهٔ حافظ در انجمن
با کس نگفت راز تو تا ترک سر نکرد

Ich legte das Gesicht auf ihren Weg, und sie kam nicht an mir vorbei;
hundert Gunstbeweise erhoffte ich, und sie schenkte keinen Blick.

Die Flut unserer Tränen trug den Groll nicht aus ihrem Herzen;
auf hartem Granit hinterließ der Regentropfen keine Spur.

O Herr, behüte jenen kühnen Jungen,
der sich vor dem Pfeil des Seufzers der Zurückgezogenen nicht in Acht nahm.

Fisch und Vogel schliefen gestern Nacht nicht vor meinem Klagen,
und sieh jene Dreistäugige, die den Kopf nicht aus dem Schlaf hob.

Ich wollte zu ihren Füßen sterben wie eine Kerze;
sie selbst kam nicht einmal wie der Morgenhauch bei uns vorüber.

Liebste, welcher Hartherzige und Untaugliche ist es,
der vor der Wunde deines Schwerts sein Leben nicht zum Schild machte?

Die Feder des Hafis mit abgeschnittener Zunge sagte in der Versammlung
niemandem dein Geheimnis, bis sie den Kopf hingab.

Du wartest auf die Aufmerksamkeit eines Menschen, und er kam weder vorbei noch schenkte er dir einen Blick. Deine Tränen und Rufe haben ihn nicht berührt. Trotzdem wünschst du ihm nichts Böses und hast sein Geheimnis bewahrt. Vielleicht ist es Zeit, etwas weniger zu warten und etwas mehr für dich selbst zu sorgen.