Ghasel 14
گفتم ای سلطان خوبان رحم کن بر این غریب
گفت در دنبال دل، ره گم کند مسکین غریب
گفتمش مگذر زمانی، گفت معذورم بدار
خانه پروردی چه تاب آرد غم چندین غریب
خفته بر سنجاب شاهی نازنینی را چه غم؟
گر ز خار و خاره سازد بستر و بالین غریب
ای که در زنجیر زلفت جای چندین آشناست
خوش فتاد آن خال مشکین بر رخ رنگین غریب
مینماید عکس می، در رنگ روی مه وشت
همچو برگ ارغوان بر صفحهٔ نسرین، غریب
بس غریب افتاده است آن مور خط، گرد رخت
گرچه نبود در نگارستان، خط مشکین غریب
گفتم ای شام غریبان طرهٔ شبرنگ تو
در سحرگاهان حذر کن چون بنالد این غریب
گفت حافظ آشنایان در مقام حیرتند
دور نبود گر نشیند خسته و مسکین غریب
Ich sprach: O Sultanin der Schönen, erbarme dich dieses Fremden.
Sie sprach: Dem Herzen folgend verliert der arme Fremde den Weg.
Ich sprach: Bleib einen Augenblick. Sie sprach: Halte mich für entschuldigt;
wie soll eine im Haus Verwöhnte den Kummer so vieler Fremder ertragen?
Was kümmert es die Zarte, die auf königlichem Hermelin schläft,
wenn der Fremde aus Dorn und Fels Bett und Kissen macht?
Du, in deren Haarkette so viele Vertraute Platz haben,
wie seltsam schön liegt jenes dunkle Mal auf deiner farbigen Wange.
Der Widerschein des Weins zeigt sich in der Farbe deines Mondgesichts
wie ein Judasbaumblatt auf einem Blatt der Heckenrose: seltsam.
Seltsam fiel jener Flaum wie Ameisenschrift um dein Gesicht,
obgleich in der Bildergalerie ein Moschusstrich nichts Fremdes ist.
Ich sprach: O du, deren nachtfarbene Locke der Abend der Fremden ist,
hüte dich am Morgen, wenn dieser Fremde klagt.
Sie sprach: Hafis, selbst die Vertrauten stehen im Zustand des Staunens;
kein Wunder, wenn der Fremde müde und arm dasitzt.
Du fühlst dich fremd und schutzlos und erwartest Aufmerksamkeit von jemandem, der deine Lage nicht versteht. Mach dir keine Vorwürfe: Seine Gleichgültigkeit kommt aus Unwissen, nicht aus einem Mangel an Wert bei dir. Hör auf zu bitten und vertraue auf Gott. Dieser Zustand geht vorüber, und was dein Herz gelitten hat, bleibt nicht ohne Antwort.