Ghasel 218

در ازل هر کو به فیض دولت ارزانی بود
تا ابد جام مرادش همدم جانی بود

من همان ساعت که از می خواستم شد توبه کار
گفتم این شاخ ار دهد باری، پشیمانی بود

خود گرفتم کافکنم سجاده چون سوسن به دوش
همچو گل بر خرقه رنگ می مسلمانی بود؟

بی چراغ جام در خلوت نمی‌یارم نشست
زان که کنج اهل دل باید که نورانی بود

همت عالی طلب جام مرصع گو مباش
رند را آب عنب یاقوت رمانی بود

گرچه بی‌سامان نماید کار ما، سهلش مبین
کاندر این کشور گدایی، رشک سلطانی بود

نیک نامی خواهی ای دل با بدان صحبت مدار
خودپسندی جان من برهان نادانی بود

مجلس انس و بهار و بحث شعر اندر میان
نستدن جام می از جانان گران جانی بود

دی عزیزی گفت حافظ می‌خورد پنهان شراب
ای عزیز من! نه عیب آن به که پنهانی بود؟

Wer in der Urzeit der Gabe des Glücks für würdig befunden wurde,
dem ist der Becher seines Wunsches bis in Ewigkeit Gefährte der Seele.

Genau in der Stunde, da ich dem Wein abschwören wollte,
sagte ich: «Trägt dieser Zweig eine Frucht, so ist es die Reue.»

Angenommen, ich würfe wie die Lilie den Gebetsteppich über die Schulter:
wäre die Farbe des Weins auf der Kutte, wie bei der Rose, eines Muslims würdig?

Ohne die Lampe des Bechers vermag ich nicht in der Zurückgezogenheit zu sitzen,
denn der Winkel der Menschen des Herzens soll hell sein.

Verlange hohen Sinn, und ein juwelenbesetzter Becher mag fehlen;
dem Rend ist der Saft der Traube Granatrubin.

Erscheint unsere Sache auch ungeordnet, so achte sie nicht gering,
denn in diesem Land ist das Betteln der Neid des Königtums.

Willst du einen guten Namen, o Herz, so pflege keinen Umgang mit Schlechten;
Selbstgefälligkeit, mein Lieber, ist der Beweis der Unwissenheit.

Eine vertraute Runde, Frühling und ein Gespräch über Dichtung im Gang:
den Becher Wein vom Geliebten nicht anzunehmen wäre Schwerfälligkeit der Seele.

Gestern sagte ein lieber Freund: «Hafis trinkt heimlich Wein.»
O mein Lieber, ist es nicht besser, wenn ein Fehler verborgen bleibt?

Der Anteil, der dir von Anfang an bestimmt wurde, ist dauerhaft und geht nicht verloren. Du wirst eine Entscheidung gegen deine eigene Natur bereuen: Bleib dir selbst treu. Hohes Streben zählt mehr als Mittel und Luxus. Meide schlechte Gesellschaft und Selbstzufriedenheit, und posaune deine eigenen Fehler nicht aus.