Ghasel 254
دیگر ز شاخ سرو سهی بلبل صبور
گلبانگ زد که چشم بد از روی گل به دور
ای گل به شکر آن که تویی پادشاه حسن
با بلبلان بیدل شیدا مکن غرور
از دست غیبت تو شکایت نمیکنم
تا نیست غیبتی نبود لذت حضور
گر دیگران به عیش و طرب خرمند و شاد
ما را غم نگار بود مایهٔ سرور
زاهد اگر به حور و قصور است امیدوار
ما را شرابخانه قصور است و یار حور
می خور به بانگ چنگ و مخور غصه ور کسی
گوید تو را که باده مخور گو هوالغفور
حافظ شکایت از غم هجران چه میکنی؟
در هجر وصل باشد و در ظلمت است نور
Wieder sang vom Zweig der schlanken Zypresse die geduldige Nachtigall:
«Der böse Blick sei fern vom Gesicht der Rose!»
O Rose, zum Dank, dass du die Herrscherin der Schönheit bist,
sei nicht hochmütig gegen die herzverlorenen, liebestollen Nachtigallen.
Ich klage nicht über deine Abwesenheit;
solange es keine Abwesenheit gibt, gibt es keine Wonne der Gegenwart.
Wenn andere in Lust und Freude froh und heiter sind,
so ist uns der Kummer um die Geliebte Quelle der Freude.
Hofft der Asket auf Huris und Paläste,
so ist uns das Weinhaus der Palast und der Freund die Huri.
Trink Wein zum Klang der Harfe und gräme dich nicht, und wenn jemand
zu dir sagt «Trink keinen Wein», so sag: «Er ist der Vergebende.»
Hafis, was klagst du über den Kummer der Trennung?
In der Trennung liegt Vereinigung, und in der Finsternis ist Licht.
Dies ist ein tröstliches Fal: Klage nicht über die Ferne, denn die Wonne der Begegnung entsteht gerade aus dieser Ferne. Bist du in der stärkeren Stellung, so sei demütig gegenüber denen, die dich lieben. Finde deine Freude in dem, was du hast, und vertraue auf Gottes Vergebung. In der Trennung ist die Vereinigung verborgen und in der Finsternis das Licht.