Ghasel 290

دلم رمیده شد و غافلم من درویش
که آن شکاری سرگشته را چه آمد پیش

چو بید بر سر ایمان خویش می‌لرزم
که دل به دست کمان ابرویی‌ست کافرکیش

خیال حوصلهٔ بحر می‌پزد هیهات
چه‌هاست در سر این قطرهٔ محال‌اندیش!

بنازم آن مژهٔ شوخ عافیت‌کش را
که موج می‌زندش آب نوش، بر سر نیش

ز آستین طبیبان هزار خون بچکد
گرم به تجربه دستی نهند بر دل ریش

به کوی میکده گریان و سرفکنده روم
چرا که شرم همی آیدم ز حاصل خویش

نه عمر خضر بماند، نه ملک اسکندر
نزاع بر سر دنیی دون مکن درویش

بدان کمر نرسد دست هر گدا حافظ
خزانه‌ای به کف آور ز گنج قارون بیش

Mein Herz ist davongelaufen, und ich armer Derwisch weiß nicht,
was jenem verirrten Wild zugestoßen ist.

Ich zittere wie die Weide um meinen Glauben,
denn mein Herz ist in der Hand einer Bogenbrauigen von ungläubigem Bekenntnis.

Es brütet den Wahn aus, das Meer zu fassen: ach!
Was alles steckt im Kopf dieses Tropfens, der Unmögliches denkt!

Ich rühme jene kecke Wimper, die alle Ruhe tötet,
an deren Stachelspitze das Wasser der Süße Wellen schlägt.

Tausend Tropfen Blut würden aus den Ärmeln der Ärzte rinnen,
wenn sie zur Probe die Hand auf mein wundes Herz legten.

Ich gehe weinend und mit gesenktem Kopf in die Gasse der Schenke,
denn ich schäme mich dessen, was ich vorzuweisen habe.

Weder Chisers Leben bleibt noch Alexanders Reich;
streite nicht um die niedere Welt, Derwisch.

Nicht jedes Bettlers Hand erreicht jene Taille, Hafis;
verschaffe dir eine Schatzkammer, größer als der Schatz Korahs.

Du hast dein Herz verloren und weißt nicht, wohin es führt; du sorgst dich um deine Überzeugungen und deinen Seelenfrieden. Du hast einen Wunsch, der weit größer ist als deine jetzigen Mittel: Um ihn zu erreichen, musst du mehr Mittel und mehr Verdienst sammeln. Streite mit niemandem um Reichtum und Rang der Welt, denn nichts davon bleibt.