Ghasel 322

خیال نقش تو در کارگاه دیده کشیدم
به صورت تو نگاری ندیدم و نشنیدم

اگرچه در طلبت هم عنان باد شمالم
به گرد سرو خرامان قامتت نرسیدم

امید در شب زلفت به روز عمر نبستم
طمع به دور دهانت ز کام دل ببریدم

به شوق چشمهٔ نوشت چه قطره‌ها که فشاندم
ز لعل باده‌فروشت چه عشوه‌ها که خریدم

ز غمزه بر دل ریشم چه تیرها که گشادی
ز غصه بر سر کویت چه بارها که کشیدم

ز کوی یار بیار ای نسیم صبح غباری
که بوی خون دل ریش از آن تراب شنیدم

گناه چشم سیاه تو بود و گردن دلخواه
که من چو آهوی وحشی ز آدمی برمیدم

چو غنچه بر سرم از کوی او گذشت نسیمی
که پرده بر دل خونین به بوی او بدریدم

به خاک پای تو سوگند و نور دیدهٔ حافظ
که بی رخ تو، فروغ از چراغ دیده ندیدم

Ich zeichnete das Bild deiner Gestalt in der Werkstatt meines Auges;
eine Schöne von deiner Art habe ich weder gesehen noch von ihr gehört.

Obwohl ich auf der Suche nach dir Zügel an Zügel mit dem Nordwind reite,
habe ich nicht einmal den Staub der wiegenden Zypresse deines Wuchses erreicht.

Ich knüpfte in der Nacht deiner Locke keine Hoffnung an den Tag meines Lebens;
ich trennte vom Wunsch meines Herzens das Verlangen nach dem Rund deines Mundes.

Aus Sehnsucht nach deiner süßen Quelle, wie viele Tropfen vergoss ich!
Von deinem weinverkaufenden Rubin, wie viele Schmeicheleien erwarb ich!

Mit deinem Blick, wie viele Pfeile schossest du auf mein wundes Herz!
Vor Kummer, am Ende deiner Gasse, wie viele Lasten trug ich!

Bring ein wenig Staub aus der Gasse des Freundes, o Morgenhauch,
denn aus jener Erde roch ich den Duft vom Blut eines wunden Herzens.

Es war die Schuld deines schwarzen Auges und deines lieblichen Nackens,
dass ich wie eine wilde Gazelle vor den Menschen scheute.

Ein Hauch aus seiner Gasse strich mir wie der Knospe über den Kopf,
und bei seinem Duft zerriss ich den Schleier über meinem blutenden Herzen.

Beim Staub deiner Füße schwöre ich und beim Licht von Hafis' Auge,
dass ich ohne dein Gesicht an der Lampe meines Auges keinen Glanz sah.

Du trägst im Herzen einen Menschen, dessengleichen du nicht kennst, doch bei aller Mühe hast du ihn nicht erreicht und hast auch wenig Hoffnung darauf. Auf diesem Weg hast du viele Tränen vergossen und viel ertragen und dich auch von den Menschen zurückgezogen. Ohne diesen Menschen siehst du kein Licht. Tröste dich mit einem kleinen Zeichen von ihm und sondere dich nicht ganz von anderen ab.