Ghasel 330
تو همچو صبحی و من شمع خلوت سحرم
تبسمی کن و جان بین که چون همیسپرم
چنین که در دل من داغ زلف سرکش توست
بنفشه زار شود تربتم چو درگذرم
بر آستان مرادت گشادهام در چشم
که یک نظر فکنی، خود فکندی از نظرم
چه شکر گویمت ای خیل غم، عفاک الله
که روز بیکسی آخر نمیروی ز سرم
غلام مردم چشمم، که با سیاه دلی
هزار قطره ببارد چو درد دل شمرم
به هر نظر بت ما جلوه میکند، لیکن
کس این کرشمه نبیند که من همی نگرم
به خاک حافظ اگر یار بگذرد چون باد
ز شوق در دل آن تنگنا کفن بدرم
Du bist wie der Morgen, und ich bin die Kerze der Einsamkeit in der Frühe;
lächle und sieh, wie ich das Leben hingebe.
So tief ist das Brandmal deiner widerspenstigen Locke in meinem Herzen,
dass mein Grab ein Veilchenbeet wird, wenn ich gegangen bin.
An der Schwelle meiner Hoffnung auf dich habe ich die Tür des Auges geöffnet,
damit du einen Blick wirfst; du hast mich aus deinem Blick verstoßen.
Welchen Dank soll ich dir sagen, o Schar des Kummers? Gott vergebe dir,
dass du am Tag, da ich niemanden habe, wenigstens nicht von mir weichst.
Ich bin der Knecht der Pupille meines Auges, die bei all ihrem schwarzen Herzen
tausend Tropfen regnen lässt, wenn ich den Schmerz meines Herzens aufzähle.
Unser Abgott zeigt sich jedem Blick, und doch
sieht niemand diese Anmut, auf die ich schaue.
Wenn der Freund wie der Wind über den Staub des Hafis geht,
zerreiße ich vor Sehnsucht im Innern jener Enge das Leichentuch.
Du bist so gebunden, dass ein Lächeln dieses Menschen dir das Leben nähme, doch er schenkt dir keinen Blick. In dieser Einsamkeit ist dir nur der Kummer geblieben. Du siehst in ihm etwas, das andere nicht sehen, und diese Liebe bleibt bis zum Ende bei dir. Überlass dich trotzdem nicht ganz dem Kummer und wisse, dass deine Treue nicht unbeantwortet bleibt.