Ghasel 346
من نه آن رندم که ترک شاهد و ساغر کنم
محتسب داند که من این کارها کمتر کنم
من که عیب توبهکاران کرده باشم بارها
توبه از می وقت گل دیوانه باشم گر کنم
عشق دردانهست و من غواص و دریا میکده
سر فروبردم در آن جا تا کجا سر برکنم
لاله ساغرگیر و نرگس مست و بر ما نام فسق
داوری دارم بسی یا رب، که را داور کنم؟
بازکش یک دم عنان ای ترک شهرآشوب من
تا ز اشک و چهره راهت پر زر و گوهر کنم
من که از یاقوت و لعل اشک دارم گنجها
کی نظر در فیض خورشید بلنداختر کنم
چون صبا مجموعهٔ گل را به آب لطف شست
کج دلم خوان، گر نظر بر صفحهٔ دفتر کنم
عهد و پیمان فلک را نیست چندان اعتبار
عهد با پیمانه بندم، شرط با ساغر کنم
من که دارم در گدایی گنج سلطانی به دست
کی طمع در گردش گردون دونپرور کنم
گر چه گردآلود فقرم، شرم باد از همتم
گر به آب چشمهٔ خورشید دامن تر کنم
عاشقان را گر در آتش میپسندد لطف دوست
تنگ چشمم گر نظر در چشمهٔ کوثر کنم
دوش لعلش عشوهای میداد حافظ را، ولی
من نه آنم کز وی این افسانهها باور کنم
Ich bin nicht der Rend, der Schöne und Becher aufgibt;
der Sittenwächter weiß, dass ich solche Dinge selten tue.
Ich, der ich die Reuigen so oft getadelt habe,
wäre von Sinnen, wenn ich zur Rosenzeit dem Wein abschwüre.
Die Liebe ist die einzigartige Perle, ich der Taucher und die Schenke das Meer;
ich habe dort den Kopf eingetaucht, und wer weiß, wo ich ihn wieder herausbringe?
Die Tulpe hält den Becher, die Narzisse ist trunken, und uns nennt man Sünder;
ich habe manchen Rechtsstreit, o Herr: Wen mache ich zum Richter?
Zieh einen Augenblick die Zügel an, o mein Türke, der die Stadt in Aufruhr bringt,
damit ich mit Tränen und Gesicht deinen Weg voll Gold und Juwelen mache.
Ich, der ich Schätze an Rubinen und Granaten der Tränen habe,
wann sollte ich auf die Gabe der Sonne mit dem hohen Stern blicken?
Wenn der Ostwind das Buch der Rose mit dem Wasser der Anmut gewaschen hat,
nenn mich verkehrt im Herzen, wenn ich auf die Seite eines Heftes blicke.
Bund und Versprechen des Himmels verdienen nicht viel Vertrauen;
ich schließe meinen Bund mit dem Maß und meine Abmachung mit dem Becher.
Ich, der ich im Betteln einen Königsschatz in der Hand halte,
wann sollte ich nach dem Lauf eines Himmels begehren, der die Niedrigen nährt?
Bin ich auch vom Staub der Armut bedeckt, Schande über mein Streben,
wenn ich meinen Saum mit dem Wasser der Sonnenquelle netze.
Wenn die Güte des Freundes die Liebenden im Feuer sehen will,
bin ich kleinlich, wenn ich auch nur auf die Quelle des Paradieses blicke.
Gestern Nacht machte sein Rubin dem Hafis Versprechungen, doch
ich bin nicht der, der ihm solche Märchen glaubt.
Sei ehrlich zu dir selbst: Du wirst nicht aufgeben, was dein Herz froh macht, also tu auch nicht so. Du bist in den Weg, den du gewählt hast, eingetaucht und musst ihn zu Ende gehen. Vertraue weder den Versprechen des Schicksals noch denen der Mächtigen und halte dein Streben hoch: Bei aller Armut trägst du einen Schatz im Herzen. Glaub auch den süßen Versprechen, die du gehört hast, nicht vorschnell.