Ghasel 417
عیشم مدام است، از لعل دلخواه
کارم به کام است، الحمدلله
ای بخت سرکش! تنگش به بر کش
گه جام زرکش، گه لعل دلخواه
ما را به رندی، افسانه کردند
پیران جاهل، شیخان گمراه
از دست زاهد، کردیم توبه
و از فعل عابد، استغفرالله
جانا چه گویم؟ شرح فراقت
چشمی و صد نم، جانی و صد آه
کافر مبیناد، این غم که دیدهست
از قامتت سرو، از عارضت ماه
شوق لبت برد، از یاد حافظ
درس شبانه، ورد سحرگاه
Meine Freude dauert an, dank der ersehnten Rubinlippe;
meine Sache steht nach Wunsch, Gott sei gelobt.
O störrisches Glück, drück ihn fest an deine Brust;
nimm bald den goldenen Becher, bald die ersehnte Rubinlippe.
Sie machten uns wegen unseres Rend-Wesens zur Legende,
die unwissenden Alten und die irregeleiteten Scheiche.
Durch die Hand des Asketen haben wir bereut,
und vor dem Tun des Frommen: Gott vergebe uns.
Liebste Seele, was soll ich sagen, um die Trennung von dir zu schildern?
Ein Auge und hundert Tränen, eine Seele und hundert Seufzer.
Möge selbst ein Ungläubiger den Kummer nicht sehen, den
die Zypresse durch deinen Wuchs sah und der Mond durch deine Wange.
Die Sehnsucht nach deiner Lippe nahm dem Hafis
die nächtliche Lektion und die Litanei der Frühe aus dem Gedächtnis.
Dein Fal ist gut: Die Dinge laufen nach deinem Wunsch, und du solltest dankbar sein. Das Glück hat sich dir zugewandt: Halte fest, was du gewonnen hast. Achte nicht auf das Gerede und Urteil der Unwissenden. Gibt es eine Trennung, so ist sie hart, aber vorübergehend. Gib acht, dass diese Leidenschaft dich nicht von deinen guten täglichen Aufgaben und Gewohnheiten abhält.