Ghasel 454

ز کوی یار می‌آید نسیم باد نوروزی
از این باد ار مدد خواهی، چراغ دل برافروزی

چو گل گر خرده‌ای داری، خدا را صرف عشرت کن
که قارون را غلط‌ها داد، سودای زراندوزی

ز جام گل، دگر بلبل، چنان مست می لعل است
که زد بر چرخ فیروزه صفیر تخت فیروزی

به صحرا رو که از دامن، غبار غم بیفشانی
به گلزار آی کز بلبل، غزل گفتن بیاموزی

چو امکان خلود ای دل! در این فیروزه‌ایوان نیست
مجال عیش فرصت دان، به فیروزی و بهروزی

طریق کام‌بخشی چیست؟ ترک کام خود کردن
کلاه سروری آن است، کز این ترک بر دوزی

سخن در پرده می‌گویم، چو گل از غنچه بیرون آی
که بیش از پنج روزی نیست، حکم میر نوروزی

ندانم نوحهٔ قمری، به طرف جویباران چیست
مگر او نیز همچون من، غمی دارد شبان‌روزی؟

میی دارم چو جان، صافی و صوفی می‌کند عیبش
خدایا هیچ عاقل را، مبادا بخت بد، روزی

جدا شد یار شیرینت، کنون تنها نشین ای شمع!
که حکم آسمان این است اگر سازی و گر سوزی

به عجب علم نتوان شد، ز اسباب طرب محروم
بیا ساقی که جاهل را هنی‌تر می‌رسد روزی

می اندر مجلس آصف، به نوروز جلالی نوش
که بخشد جرعهٔ جامت، جهان را ساز نوروزی

نه حافظ می‌کند تنها دعای خواجه توران‌شاه
ز مدح آصفی خواهد، جهان عیدی و نوروزی

جنابش پارسایان راست، محراب دل و دیده
جبینش صبح‌خیزان راست، روز فتح و فیروزی

Aus der Gasse des Freundes kommt der Hauch des Neujahrswinds;
erbittest du von diesem Wind Hilfe, so entzündest du die Lampe des Herzens.

Hast du wie die Rose ein wenig Münze, so gib sie um Gottes willen für Freude aus,
denn die Sucht, Gold zu horten, führte Korah in viele Irrtümer.

Vom Kelch der Rose ist die Nachtigall wieder so trunken von Rubinwein,
dass sie den Ruf vom Thron des Sieges zum türkisfarbenen Himmel hinaufschickte.

Geh hinaus aufs freie Feld, um den Staub des Kummers vom Saum zu schütteln;
komm in den Rosengarten, um von der Nachtigall das Dichten zu lernen.

Da es, o Herz, in dieser türkisfarbenen Halle kein ewiges Bleiben gibt,
halte die Gelegenheit zur Freude für Gewinn, in Glück und guten Tagen.

Was ist der Weg, Wünsche erfüllt zu bekommen? Den eigenen Wunsch aufzugeben;
die Mütze der Herrschaft ist die, die du aus diesem Verzicht nähst.

Ich spreche verhüllt: Komm wie die Rose aus der Knospe hervor,
denn die Herrschaft des Neujahrsfürsten währt nicht länger als fünf Tage.

Ich weiß nicht, was die Klage der Turteltaube am Bachufer bedeutet;
vielleicht hat auch sie wie ich einen Kummer bei Nacht und bei Tag.

Ich habe einen Wein, klar wie die Seele, und der Sufi tadelt ihn;
o Gott, keinem Verständigen sei Unglück zum Los bestimmt.

Dein süßer Freund ist fort; sitz nun allein, o Kerze,
denn so ist der Ratschluss des Himmels, ob du es erträgst oder verbrennst.

Man kann nicht aus Stolz auf Wissen von den Mitteln der Freude ausgeschlossen sein;
komm, Schenke, denn dem Unwissenden fällt das tägliche Brot leichter zu.

Trink Wein in der Runde des Wesirs zum Dschalali-Neujahr,
damit der Schluck aus deinem Becher der Welt ihr Neujahrskleid gibt.

Nicht Hafis allein betet für Chwadscha Turanschah;
vom Lob des Wesirs verlangt die Welt ihr Festgeschenk.

Sein Hof ist den Frommen die Gebetsnische von Herz und Auge;
seine Stirn ist denen, die früh aufstehen, der Tag von Eroberung und Sieg.

Der Neujahrshauch weht: Eine neue Zeit beginnt, und dein Herz wird hell. Gib, was du hast, für Freude aus und horte nicht. Geh hinaus und halte den Kummer von dir fern. Die Gelegenheit ist kurz: Komm aus deinem Schneckenhaus. Um zu erreichen, was du willst, lass dein eigenes Wollen los. Ist ein Freund fort, so nimm es an. Gutes wird dir von einem großzügigen, angesehenen Menschen kommen.