Ghasel 95

مدامم مست می‌دارد، نسیم جعد گیسویت
خرابم می‌کند هر دم، فریب چشم جادویت

پس از چندین شکیبایی، شبی، یا رب! توان دیدن
که شمع دیده افروزیم در محراب ابرویت؟

سواد لوح بینش را عزیز از بهر آن دارم
که جان را نسخه‌ای باشد ز لوح خال هندویت

تو گر خواهی که جاویدان جهان یکسر بیارایی
صبا را گو که بردارد زمانی برقع از رویت

و گر رسم فنا خواهی که از عالم براندازی
برافشان تا فروریزد هزاران جان ز هر مویت

من و باد صبا مسکین، دو سرگردان بی‌حاصل
من از افسون چشمت مست و او از بوی گیسویت

زهی همت که حافظ راست از دنیی و از عقبی
نیاید هیچ در چشمش به جز خاک سر کویت

Stets macht mich der Hauch der Locken deines Haars trunken;
der Trug deines Zauberauges richtet mich jeden Augenblick zugrunde.

Wird man nach so viel Geduld, o Herr, eine Nacht sehen können,
in der wir die Kerze der Augen in der Nische deiner Braue entzünden?

Das Schwarze auf der Tafel meines Sehens halte ich darum wert,
weil es der Seele eine Abschrift von der Tafel deines dunklen Mals ist.

Willst du die ganze Welt für immer schmücken,
sag dem Wind, er möge einen Augenblick den Schleier von deinem Gesicht heben.

Und willst du den Brauch der Vergänglichkeit aus der Welt tilgen,
schüttle dein Haar, und Tausende Seelen fallen von jedem Haar.

Ich und der arme Morgenwind, zwei Umherirrende ohne Ertrag:
ich trunken vom Zauber deines Auges, er vom Duft deines Haars.

Welch hoher Sinn ist dem Hafis eigen: Von dieser und jener Welt
kommt ihm nichts ins Auge außer dem Staub am Ende deiner Gasse.

Der Gedanke an jemanden ist stets bei dir und lässt dir keine Ruhe. Du hast lange Geduld gehabt und sehnst dich nach einem einzigen gemeinsamen Abend. Dein Streben ist hoch, und du denkst an nichts anderes; diese Zielstrebigkeit bringt dich dem Ziel näher. Hab noch ein wenig Geduld und verliere die Hoffnung nicht.